Der AOK Lauf

Der AOK Lauf

Insellauf der AOK: Ein Laufereignis für Alle!

Der Insellauf der AOK ist nicht nur eine Laufveranstaltung – er ist ein Ereignis, das Menschen verbindet. Ob Sie ein passionierter Läufer, ein begeisterter Zuschauer oder ein treuer Unterstützer sind, der Insellauf bietet für jeden etwas. Hier erfahren Sie, warum Sie dieses besondere Event nicht verpassen sollten.

Ein Sportevent mit einzigartiger Kulisse

Stellen Sie sich vor, Sie laufen entlang malerischer Landschaften, mit der frischen Meeresbrise im Gesicht und dem beruhigenden Rauschen der Wellen im Hintergrund. Der Insellauf der AOK führt über verschiedene Streckenlängen, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Läufer ansprechen. Die Strecken umfassen:

  • 1 km Kinderlauf: Perfekt für die jüngsten Teilnehmer.
  • 5,3 km Lauf, Nordic Walking / Walking: Eine ideale Distanz für Hobbyläufer und Walker.
  • 11,4 km: Für ambitionierte Langstreckenläufer, die eine große Herausforderung suchen.

Was macht den Insellauf der AOK besonders?

  1. Familiäre Atmosphäre: Die Veranstaltung legt großen Wert auf Gemeinschaft. Viele Läufer kommen jedes Jahr wieder, um gemeinsam mit Familie und Freunden teilzunehmen.
  2. Abwechslungsreiche Strecken: Neben dem klassischen Straßenlauf gibt es auch Cross-Strecken, die durch die Natur führen.
  3. Unterstützung vor Ort: Entlang der Strecke sorgen Zuschauer und Helfer mit Anfeuerungsrufen und Verpflegungsstationen für eine unvergessliche Stimmung.
  4. Gesundheit im Fokus: Als Veranstalter setzt die AOK ein klares Zeichen für Bewegung und gesunden Lebensstil.

Veranstalter

Der Insellauf der AOK wird organisiert vom Poeler SV 1923 e.V., der Gemeinde Ostseebad Insel Poel und der AOK Nordost. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass das Event reibungslos abläuft und allen Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis bietet.

Tipps für Teilnehmer

  • Frühzeitig anmelden: Die Startplätze sind begehrt, also sichern Sie sich Ihren rechtzeitig.
  • Training: Bereiten Sie sich gut vor, um die Strecke optimal zu meistern.
  • Checkliste: Denken Sie an wettergerechte Kleidung und ausreichend Trinkwasser. Ihre Startnummer erhalten Sie direkt vor dem Start.

Zuschauer und Unterstützer: Ihr Beitrag zählt!

Auch wenn Sie nicht selbst mitlaufen, können Sie Teil des Events sein. Feuern Sie die Läufer an, genießen Sie das bunte Rahmenprogramm oder helfen Sie als freiwilliger Helfer mit, dass der Tag reibungslos abläuft. Ihre Unterstützung macht den Unterschied und schafft eine unvergleichliche Atmosphäre.

Gemeinsam ein Zeichen setzen

Der Insellauf der AOK ist mehr als nur ein Rennen. Es ist ein Tag, an dem Sport, Natur und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Kommen Sie vorbei und erleben Sie, was diesen Lauf so besonders macht. Melden Sie sich noch heute an oder planen Sie Ihren Besuch – wir freuen uns auf Sie!

Geschichte des Insellaufs der AOK

Der Poeler Insellauf wurde 1993 von Wilfried Beyer und Roland Martzahn auf Wunsch der Laufgruppe des Schifffahrt Hafen Wismar e.V. ins Leben gerufen. Organisiert wurde der Lauf von Uwe Thom. Ursprünglich war nur eine einmalige Austragung geplant – als sportliches Highlight zum 70. Jubiläum des Poeler SV 1923 e.V.

Die erste Veranstaltung war noch überschaubar: Am Hauptlauf nahmen etwas mehr als 20 Sportler teil, die Startgebühr betrug 3,- DM. Bereits damals gab es Urkunden, Ehrenpreise und eine Tombola für die Teilnehmer.

Im Jahr 2000 übernahm die AOK die Schirmherrschaft, um ihre Mitglieder zur sportlichen Betätigung zu motivieren. Seitdem trägt der Lauf den Namen „AOK-Insellauf“. Dank der Unterstützung der Gemeinde, der ortsansässigen NPZ, des Egger Werks Wismar, der Sparkasse, der Volks- und Raiffeisenbank sowie vieler weiterer Sponsoren und Helfer gewann die Veranstaltung immer mehr an Beliebtheit und verzeichnete wachsende Teilnehmerzahlen.

2014 wurde das Angebot erweitert: Neben den klassischen Laufdistanzen kamen Walken und Nordic Walken hinzu. Bis 2018 entsprach die Streckenführung weitgehend der des Cap-Arcona-Laufs, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Startpunkt für alle Läufe war der Sportplatz. Die 1,4-km-Strecke führte bis zum Parkplatz und zurück, die 6-km-Strecke verlief bis zum Schwarzen Busch. Die Langdistanz entsprach der des Cap-Arcona-Laufs, endete jedoch ebenfalls auf dem Sportplatz.

Seit 2018 verfügt der AOK-Insellauf über eigene, unabhängige Strecken mit einer charakteristischen Streckenführung, die sich vom Cap-Arcona-Lauf unterscheidet.

Während der Corona-Pandemie im Jahr 2021 wurde der Wettbewerb digital bewertet: Die Läufer starteten individuell, um den Kontakt untereinander zu vermeiden. 2023 fiel der Lauf aufgrund der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Poeler SV 1923 e.V. aus

 

AOK Lauf 2025

Laufen macht auf verschiedene Weise Spaß. Man kann die Natur genießen, den Kopf frei bekommen und außerdem, sich vor allem körperlich fit halten.

So motiviert starteten am Sonntag, dem 15. Juni, bei schönstem Sommerwetter, 98 Sportbegeisterte beim diesjährigen AOK-Insellauf in Zusammenarbeit mit dem Poeler Sportverein. Diese Laufveranstaltung gibt es seit nunmehr 24 Jahren auf unserer Insel. Damals haben sich Wilfried Beyer, Roland Martzahn und Uwe Thom gedacht, die Insel Poel zu „bewegen“ und holten sich mit der AOK, Zweigstelle Wismar, einen starken Partner an die Seite.    20 Läufer waren im ersten Jahr am Start und jedes Jahr wurden es mehr. Wilfried Beyer ist heute zwar nicht mehr aktiv dabei, lässt es sich aber nicht nehmen, als Zuschauer und helfende Hand vor Ort zu sein. Viele vertraute Gesichter hat er begrüßt und vor allem Erinnerungen geteilt. Voller Stolz berichtete er, mit wieviel Herzblut und Engagement er und seine Mitstreiter dafür gesorgt haben, diese Laufveranstaltung immer attraktiver zu gestalten und dass in den besten Jahren bis zu 200 Läufer auf die Strecke gingen. Die AOK, insbesondere vertreten durch Frau Ute von Tilinsky und Frau Anke Reich, hat uns auch in diesem Jahr nicht nur finanziell und organisatorisch unterstützt, sondern war wieder mit einem umfangreichen Informations- und Gesundheitsprogramm, wie z. B. Blutdruck und Lungenvolumen messen, auf dem Sportplatz dabei, stellte Streckenposten, unterstützte bei den organisatorischen Abläufen, sorgte für die Zielverpflegung und stellte die Preise für die Tombola.Beiden Frauen war anzumerken, wie sehr auch ihnen diese Veranstaltung ans Herz gewachsen ist. Mit einigen Sportlern, die wiederholt dabei waren, war es ein freudiges Wiedersehen. Angefeuert und mit Applaus beim Zieleinlauf begrüßt haben sie alle Teilnehmer, auch ihre eigenen 7 Starter. Die Sportler konnten zwischen den Distanzen zwischen 1 – 11 km, zwischen Walking und Nordic Walking wählen. Besonders den ganz kleinen und kleinen Läufern, die sich im Laufsport auf der 1 km Strecke ausprobierten, galt unsere Bewunderung, ebenso wie dem ältesten Teilnehmer, Herrn Hermann Morbach, der sich mit seinen 88 Jahren auf die 5 km Nordic Walking-Strecke begab. Sport ist Teil seines Lebens, sagte er, und ist für den Lauf mit seiner ebenfalls sportlichen 90jährigen Ehefrau aus Rostock angereist. Wie viele andere Teilnehmer auch, lobte er die Einzigartigkeit der Strecke, entlang den blühenden Landschaften auf unserer Insel. Erstmalig wagte sich die 13jährige Mia Faust gemeinsam mit ihrem Vater André auf die 5 km Strecke. Völlig aus der Puste, aber stolz über ihre Leistung passierte sie die Zielgerade. Einfach „nur geil“ waren ihre ersten Worte…

Auch Antonia Peters, ebenfalls 13 Jahre alt, hat ihrem Vater Eike auf der 5 km Strecke geholt und ihn nach vielen Jahren wieder zum Laufen motiviert. Sein Fazit im Ziel: „Das werde ich jetzt wieder regelmäßig machen“. Die Poeler Schwestern Jenny sowie Elina Evers waren wieder am Start und liefen gemeinsam die 5 km-Strecke. Fast schon ein „alter Hase“ beim AOK-Lauf ist unsere Bürgermeisterin, Frau Richter, die es sich mit ihrer Tochter Lucie nicht nehmen ließ, selbst für mehr Bewegung auf der Insel zu werben.

AOK Lauf 2026

Erfolgreicher Jubiläumslauf auf der Insel Poel

Der 25. AOK Insellauf auf der Insel Poel hat am Sonntag zahlreiche Sportbegeisterte auf den Sportplatz in Kirchdorf und auf die Laufstrecken der Insel gelockt. Bei angenehmen Bedingungen gingen Läuferinnen und Läufer sowie Walking-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aller Altersgruppen an den Start und machten die Jubiläumsausgabe der traditionsreichen Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.
Seit einem Vierteljahrhundert gehört der AOK Insellauf zu den festen sportlichen Höhepunkten auf der Insel Poel. Auch in diesem Jahr konnten die Teilnehmenden zwischen verschiedenen Distanzen wählen. Angeboten wurden Läufe über 1 Kilometer, 5,2 Kilometer und 11,4 Kilometer sowie eine 5,2 Kilometer lange Strecke für Nordic Walking und Walking.
Die abwechslungsreichen Strecken führten durch die reizvolle Landschaft der Insel und boten sowohl ambitionierten Sportlerinnen und Sportlern als auch Freizeitsportlern ideale Bedingungen. Entlang der Strecke sorgten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer für Unterstützung und eine motivierende Atmosphäre.
Veranstaltet wurde der Jubiläumslauf von der AOK Nordost gemeinsam mit dem Poeler SV 1923 e. V. Dank der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer verlief die Veranstaltung reibungslos. Die Organisatoren zeigten sich mit der Resonanz und dem Verlauf des Tages sehr zufrieden.
Der 25. AOK Insellauf hat damit einmal mehr bewiesen, dass er weit über die Inselgrenzen hinaus ein beliebtes Sportereignis ist. Für viele Teilnehmende stand dabei nicht nur die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern auch das gemeinsame Erlebnis in der besonderen Atmosphäre der Insel Poel.

Mit vielen zufriedenen Gesichtern, sportlichen Erfolgen und einer gelungenen Jubiläumsveranstaltung endete ein rundum erfolgreicher Lauftag in Kirchdorf. Die Vorfreude auf die nächste Auflage des Insellaufs ist bereits jetzt groß.

Der Poeler Abendlauf

Der Poeler Abendlauf

Poeler Abendlauf: Ein sportliches Highlight auf der Insel Poel

Der Poeler Abendlauf ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender der Insel und zieht Jahr für Jahr zahlreiche Laufbegeisterte aus ganz Deutschland an. Organisiert vom Poeler SV 1923 e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ostseebad Insel Poel, wird der Abendlauf mit viel Herzblut und Engagement durchgeführt. Der Lauf findet jährlich am zweiten Augustwochenende, am Samstagabend, statt.

                                                                                                                      

Streckenangebote für jeden Geschmack

Der Poeler Abendlauf bietet Strecken für alle Alters- und Leistungsklassen:

 

    • Schnupperlauf (1,8 km): Ideal für Laufeinsteiger und ältere Teilnehmer, die erste Wettkampfluft schnuppern möchten.

    • Strecke für Nordic Walker und Walker (5,3 km): Diese Route wird gemeinsam mit Läufern genutzt.

    • Mitteldistanz (5,3 km): Eine beliebte Option für erfahrenere Läufer.

    • Hauptlauf (11,25 km): Die Königsdisziplin führt durch abwechslungsreiche Landschaften und gilt als besonderes Highlight der Veranstaltung.

Eine malerische Streckenführung

Die Strecken verlaufen über Straßen, Promenaden, Land- und Feldwege und führen durch die idyllischen Poeler Auen sowie charmante Dörfer. Besonders beliebt ist ein Abschnitt entlang der Küste, der parallel zur Ostsee verläuft. Dieser Landweg beeindruckt durch seine natürliche Schönheit: Felder, Wiesen, und schattenspendende Bäume säumen den Weg, während der Wind sanft durch die Büsche streicht.

Organisation und Highlights

Die gesamte Veranstaltung ist hervorragend organisiert:

 

    • Streckenabsicherung: Streckenposten und Schilder weisen den Weg, und mehrere Getränkestationen sorgen für die nötige Erfrischung.

    • Parkplätze: Zusätzliche Parkmöglichkeiten werden bei Bedarf hinter der Sporthalle eingerichtet.

Im Zielbereich auf dem Sportplatz wird jeder Teilnehmer mit einer Urkunde geehrt. Die Sieger dürfen sich über Pokale und Ehrenpreise freuen, während die Gesamtsieger des Hauptlaufs wertvolle Preise erhalten, die von lokalen Unternehmern gestiftet werden.

Rahmenprogramm und Überraschungen

Um die Wartezeiten zwischen den Läufen kurzweilig zu gestalten, hat sich der Poeler SV ein unterhaltsames Rahmenprogramm ausgedacht. So wird der Abendlauf nicht nur für die Läufer, sondern auch für Zuschauer und Unterstützer zu einem rundum gelungenen Event.

Zuschauer und Unterstützer: Ihre Begeisterung zählt!

Auch wenn Sie nicht selbst mitlaufen, können Sie aktiv am Erfolg des Poeler Abendlaufs teilhaben. Feuern Sie die Läufer an, genießen Sie das bunte Rahmenprogramm und tragen Sie dazu bei, dass der Abend reibungslos abläuft. Ihre Unterstützung macht den Unterschied und schafft eine unvergleichliche Atmosphäre, die den Poeler Abendlauf zu etwas ganz Besonderem macht.

Sei dabei und erlebe die besondere Atmosphäre des Poeler Abendlaufs – ein sportliches Ereignis, das die Schönheit der Insel perfekt in Szene setzt!

Die Geschichte des Poeler Abendlaufs

Der Poeler Abendlauf wurde im August 2009 von Yvonne Fiehring ins Leben gerufen und war erstmals Teil des Laufcups des Leichtathletik-Verbands Mecklenburg-Vorpommern. Unterstützt wurde sie von der Familie Schulz vom Gestüt Neuhof sowie einem engagierten Helferstab von über 50 Ehrenamtlichen.

Ein besonderes Merkmal dieses Wertungslaufs war die offiziell vermessene Strecke, die strengen Richtlinien unterlag. Da der Lauf auch international ausgeschrieben war, nahmen Sportler aus ganz Europa teil, um ihre Wertungspunkte zu erweitern. Dies führte dazu, dass erstmals die beeindruckende Teilnehmerzahl von 750 Läufern erreicht wurde.

Die Strecke führte als Rundkurs vom Sportplatz über Vorwerk, Gollwitz und Kaltenhof entlang der wunderschönen Ostsee-Waldpromenade, durch den Schwarzen Busch und schließlich am Ehrenmal vorbei zurück zum Sportplatz. Trotz steigender Teilnahmegebühren wuchs das Interesse an der Veranstaltung stetig. Jeder Läufer, der in seiner Altersklasse unter die ersten Drei kam, wurde mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Ein großer Dank gilt der Gemeinde Ostseebad Insel Poel, ohne deren umfangreiche Unterstützung dieses Event nicht möglich gewesen wäre. Zusätzlich wurden Sonderpreise, wie der Firmenpreis und der Poeler Apotheken Cup, ausgelobt.

Der vorerst letzte Poeler Abendlauf fand am 10. August 2019 statt. Aufgrund der Corona-Pandemie pausierte die Veranstaltung, und das ursprüngliche Organisationsteam löste sich auf. Nun gibt es erfreuliche Nachrichten: Mit einem neuen ORGA-Team soll der Lauf am 8. August 2026 zurückkehren – diesmal als reiner Volkslauf ohne Cup-Wertung, dafür mit neuen und veränderten Strecken.

Der CAP ARCONA- Lauf

Der CAP ARCONA- Lauf

Cap Arcona Gedenklauf – Sportlicher Einsatz trifft historisches Gedenken

Jedes Jahr am zweitem Septemberwochenende wird auf der Insel Poel ein ganz besonderes Ereignis gefeiert: Der Cap Arcona Gedenklauf. Dieser Lauf vereint sportlichen Ehrgeiz mit einer tiefen Erinnerungskultur und gedenkt der tragischen Ereignisse rund um das Schicksal des Schiffs Cap Arcona.

Am 3. Mai 1945 wurde die Cap Arcona in der Lübecker Bucht von britischen Bombern versenkt. Über 7.000 KZ-Häftlinge, die sich an Bord befanden, verloren dabei ihr Leben. Dieses schreckliche Kapitel der Geschichte wird alljährlich durch den Gedenklauf ins Bewusstsein gerufen.

Zeremonie und Start

Um 10 Uhr beginnt die Veranstaltung an der Cap Arcona Gedenkstätte am Schwarzen Busch. Nach bewegenden Reden von Politikern und Vertretern lokaler Vereine werden Kränze niedergelegt und in einer Schweigeminute der Opfer gedacht. Direkt im Anschluss erfolgt der Startschuss für die verschiedenen Laufdisziplinen.

Laufstrecken für alle Fitnesslevel

Die malerische Kulisse der Insel Poel, mit ihrer frischen Meeresbrise und dem sanften Rauschen der Ostsee, macht den Cap Arcona Gedenklauf zu einem besonderen Erlebnis. Es werden verschiedene Strecken angeboten, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Läufer geeignet sind:

  • 1,4 km: Für die jüngsten Teilnehmer, ideal für Kinderläufe.
  • 5,5 km: Eine angenehme Distanz für Hobbyläufer, Nordic Walker und Walker.
  • 11,1 km: Die Herausforderung für ambitionierte Langstreckenläufer.

Gemeinsam Erinnern und Aktiv Sein

Der Cap Arcona Gedenklauf ist mehr als nur eine sportliche Veranstaltung. Er verbindet die Menschen durch das gemeinsame Erinnern und setzt ein Zeichen für Frieden und Menschlichkeit.

Organisiert wird das Event in enger Zusammenarbeit zwischen dem Poeler SV 1923 e.V. und der Gemeinde Ostseebad Insel Poel. Seien Sie dabei, ob als Läufer, Zuschauer oder Unterstützer, und erleben Sie einen Tag, der Sport und Gedenken auf einzigartige Weise vereint.

wikipedia.org / Cap_Arcona_(Schiff,_1927)

Vor den anrückenden britischen Truppen wurden die verbliebenen KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme Ende April nach Lübeck transportiert. Mehr als 9000 Häftlinge wurden dort auf Schiffe gebracht. Am 20. April 1945 trafen vorerst über 4000 Gefangene aus dem KZ Neuengamme im Lübecker Industriehafen ein und wurden mit ihrer Bewachung auf zwei kleinere beschädigte Schiffe gebracht, die Thielbek und die Athen. Auch auf der Elmenhorst wurden zeitweise Häftlinge untergebracht. Am 26. April kamen weitere 2500 Häftlinge aus dem KZ Neuengamme sowie Überlebende des Todesmarsches vom KZ Fürstengrube und anderen schlesischen Lagern an und wurden auf der Cap Arcona eingeschifft. Zeitweilig war die Cap Arcona mit 7500 Häftlingen an Bord völlig überfüllt. Mangelhafte Ernährung und unzureichende hygienische Zustände führten zu einem Massensterben.

Am 30. April 1945 wurden alle KZ-Häftlinge französischer Nationalität und einige Belgier und Niederländer von den Schiffen ans Ufer gebracht und mit den „Weißen Bussen“ des schwedischen Roten Kreuzes zu zwei Dampfern transportiert, die sie  nach Trelleborg übersetzten. Schließlich wurde ein Teil der Häftlinge von der Cap Arcona auf die anderen beiden Schiffe gebracht, so dass sich Anfang Mai etwa 4600 Häftlinge und 500 Seeleute, Flakmatrosen und Bewacher auf der Cap Arcona befanden. Die Angabe über die Zahl der Menschen auf der Cap Arcona schwankt in verschiedenen Beschreibungen zwischen 4500 und 6000.

Am 3. Mai 1945 lagen die Cap Arcona und die Deutschland in der Lübecker Bucht zwischen Neustadt und Scharbeutz. Die Deutschland wurde in einer ersten Angriffswelle von der 184. Squadron der RAF Second Tactical Air Force angegriffen. Daraufhin verließen 80 Personen der Rumpfbesatzung das Schiff. Auf dem Schiff waren keine KZ-Häftlinge. Bei der zweiten Angriffswelle durch die 197. Squadron wurde die Deutschland versenkt.

Die Athen blieb in Neustadt im Marinehafen, die Thielbek brachte Häftlinge auf die Cap Arcona. Da die Schiffe nicht besonders gekennzeichnet und mit Bordwaffen ausgestattet waren, wurden sie von alliierten Fliegern vom Militärflugplatz Plantlünne/Weselfür Truppentransporter gehalten. Der Großangriff von 200 Jagdbombern vom Typ Hawker Typhoon Mk. IB, bewaffnet mit vier 20-mm-Maschinenkanonen Hispano Mk. II und wahlweise zwei Bomben mit 227 kg oder acht ungelenken Luft-Boden-Raketen Typ RP-3, der Royal Air Force galt zahlreichen Schiffen, die in der Kieler und Lübecker Bucht lagen, und sollte die vermutete Absetzbewegung deutscher Truppen über die Ostsee verhindern. Dabei wurden 23 Schiffe versenkt und 115 Schiffe beschädigt.

Die Cap Arcona wurde in vier Angriffswellen von Jagdbombern der britischen Luftwaffe angegriffen und in Brand geschossen. Die Angriffe der 198. Squadron brachten Cap Arcona und Thielbek gegen außer Kontrolle. Die Thielbek versank nach 15 Minuten. Die Cap Arcona legte sich auf die Seite; versank aber aufgrund der geringen Wassertiefe nicht.

Rund 6400 der etwa 7000 KZ-Insassen auf der Cap Arcona und der Thielbek verbrannten, ertranken oder wurden erschossen. Da die Wassertemperatur an dem Tag nur 8 °C betrug, konnten die meisten Häftlinge sich nicht schwimmend ans Ufer retten, da vorher ihre Kräfte versagten. Außerdem gab es Angriffe mit Bordwaffen durch die britischen Piloten auf die schwimmenden Überlebenden.

Wirkungsvolle Rettungsmaßnahmen liefen verspätet an. Nur ein geringer Teil der Häftlinge wurde von Booten aufgenommen, die sich vorrangig um die Rettung von Marineangehörigen bemühten. Aus anderen Booten, so aus einer „Flottille deutscher Kriegsfischkutter“, schoss man auf die im Wasser um ihr Leben kämpfenden Häftlinge.

wikipedia.org / Cap_Arcona_(Schiff,_1927)

Die Geschichte des Cap Arcona Gedenklaufs

Der erste Cap Arcona Gedenklauf fand im September 1981 statt. Bis zum 1. September 1989 führten die Hauptstrecken mit Distanzen von über 20 km quer über die Insel. An diesem Lauf beteiligten sich Betriebe, Schulklassen und politische Institutionen mit eigenen Abordnungen.

Da der Lauf am Weltfriedenstag stattfand, der an den fingierten „Überfall auf Gleiwitz“ als Auftakt des Zweiten Weltkriegs erinnerte, traten oft Veteranen des Zweiten Weltkriegs oder Überlebende der Schiffskatastrophe der Cap Arcona als Ehrengäste auf. Mit der politischen Wende von 1989 geriet dieser historische Bezug in den Hintergrund, und der Lauf fand zunächst nicht mehr statt.

Im Jahr 1994 belebten Wilfried Beyer, Roland Martzahn und der ehemalige Sportlehrer Werner Schiemann den Lauf wieder. Die neuen Strecken umfassten 1,4 km, 3,6 km und 11,2 km.

Der Start erfolgte nach einer kurzen Ansprache und einer Gedenkminute für alle Läufe am Ehrenmal. Die 3,6-km-Strecke führte über das Rundell am Schwarzen Busch bis zum Sportplatz. Die Hauptstrecke begann am Ehrenmal, führte am Sportplatz vorbei in Richtung Vorwerk, weiter nach Gollwitz, entlang der Ostseeküste über den Schwarzen Busch, erneut vorbei am Ehrenmal und endete – wie alle Läufe – auf dem Sportplatz.

In den Anfangsjahren wurden die Zeiten mit Stoppuhren gemessen, handschriftlich notiert und die Urkunden von Hand ausgefüllt. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde, während die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten mit Ehrengeschenken ausgezeichnet wurden. Nach dem Lauf fand traditionell eine Tombola mit Preisen von Sponsoren aus der Region statt.

Dietrich Eggert ist der Sportler mit den meisten Teilnahmen am Cap Arcona Gedenklauf. Im Jahr 2020 berichtete er stolz von seiner 30. Teilnahme.

Seit 2020 wurden einige Streckenverläufe angepasst, die bis heute Bestand haben. Einzige Ausnahme war das Jahr 2021, als der Lauf aufgrund der Corona-Pandemie ausfiel.

Poeler Abendlauf 2026

Bereits um 16.00 Uhr trafen am 08.08.2026 die ersten Läufer ein, um die gewünschten Startnummern zu ergattern. Danach füllte sich der Sportplatz spontan. Die Veranstalter hatten bereits alles gut vorbereitet und kümmerten sich um die Sportler und deren Begleitungen. Als um 17:45Uhr Andre‘ Warncke die ersten Läufer vor den Startbogen ansammelte und alle Teilnehmer den Countdown herunterzählten, begann ein wunderschöner, sportlicher Wettkampf.Sportler aus der gesamten Republik waren wieder angetreten. Einige kamen zum Urlaub auf die Insel. Ebenso Finlay Friedersdorff, der aus Leicester angereist war und später noch von sich hören lässt.

183 Teilnehmer wurden schließlich gezählt. Viele natürlich, weil sie den Lauf mit ihrem Urlaub in Verbindung bringen wollten. Allein auf der 11.3 Km-Strecke hatten sich 74 Sportler angemeldet. Finlay Friedersdorff setzte sich sofort an die Spitze des Feldes und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Finlay, der mit Nicolas und Wolfram aus dem englischen Leicester angereist war, sprach sich besonders lobenswert über die Strecke aus, die sowohl wunderbare Naturerlebnisse, als auch anspruchsvolle Wegstrecken beinhalten würden.

Poel bietet jedem Teilnehmer die entsprechende sportliche Bühne. Lutz Schmidt aus Neukloster begab sich mit einer Beinprothese auf die 3,5 Km Nordic Walking-Strecke und belegte einen beachtlichen 10. Platz. Klaus Knapp der bereits 70-Jährige aus Berlin nutzte die 5,3Km-Laustrecke, trotz Kniebehinderung, um sich im Wettkampf zu beweisen. Sie verdienen, ebenso wie die über 70-Jährigen Erni Schmock, Lutz Richter, Harald Tschersich und Peter Lüth, sowie der 80-Jährige Folke Dedering unsere größte Hochachtung!Aber auch die Jüngsten möchten wir nicht vergessen, deren sportlicher Weg noch vor ihnen liegt. Mario Graebner, Clemens Ullmann, Henry Möller, Jona Grabowitsch und Wolfram Friedersdorff sind zwischen 7 und 8 Jahren und Else Helbig , Mechthild Kronbügel, Alea Nolde, Amy Lamprecht und Marny Krause zwischen 9 und 12 Jahren. Auch von diesen Sportlern erwarten wir, dass wir sie noch bei vielen Sportereignissen begrüßen können. Ebenfalls erfreulich ist, dass sich wieder viele Poeler gefunden haben, die in den verschiedensten Laufdisziplinen gestartet sind. Elina Ever, Denis Habenstein, Detlef Zeh, Arno Miehe, und Johann Miehe, sowie Henry Müller, Fabian Müller, Matteo Groth und Frederic Groth liefen mit großer Freude, genauso wie Emma Feldt, Jennifer Evers_Szabo und Jonas Mews. Vielleicht entsteht daraus mal wieder eine Laufgruppe. Die Wartezeit auf die letzten Teilnehmer aller Läufe verging wie im Fluge, sodass die Siegerehrung nicht auf sich warten ließ. 

Andre‘ Warncke moderierte diese Siegerehrung nach seiner eigenen Fasson. Nachdem die Ehrung der 2,3 Km-Läufer erfolgt war, bat er alle Sportler dieser Laufklasse noch einmal nach vorn. Nun überreichte die Rapskönigin Melanie Korkor und der Stellvertretende Bürgermeister Herr Biebernick an alle Teilnehmer einen großen Karton mit Süßigkeiten und für jeden eine Ehrenmedaille, die die Gemeinde zusätzlich gespendet hatte. Der Vorsitzende des Sportvereins Frederic Groth übergab ebenfalls die Urkunden, den jeweiligen Pokal und Gutscheine der Sponsoren an die Erstplatzierten. Kurz vor Ende, aber noch nicht zu spät, holten die Organisatoren noch die Pakete mit den geräucherten Aalen. Der jeweilige Zweite erhielt unter Applaus den dafür vorgesehenen Preis, den die Sportfreunde des Poeler Inselfisch gesponsert hatten. Gesponsert haben außerdem, Egger Holzwerkstoffe, Das Ladencafe, Krönings Fischbaud, Suppengrün, Gesundheit und Wellnessoase, Minigolf Schwarzer Busch, Mumpitz, das Figuren Theater, die NPZ und die Kurverwaltung. Einen Karton mit Süßigkeiten, die Pokale und Medaillen kamen von der Gemeinde. Nur dank dieser viele Unterstützer kann so eine wunderbare Veranstaltung in den Köpfen der Teilnehmer bleiben….

Wilfried Beyer